Wussten Sie schon ...?

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Es heizt Ihre Wohnung - und ist doch viel mehr. Wir haben wissenswerte, skurrile und kuriose Fakten rund um Flüssiggas gesammelt. So taugt der Energieträger sogar als Gesprächsstoff für die nächste Party. 

Gas gab's mal im Sack

Der Leinenbeutel feiert ein Comeback. Weil Plastiktüten heute fast überall geächtet sind, ist er inzwischen die Allzweckwaffe schlechthin für den Einkaufsbummel. Ob Lebensmittel, Kleidung oder Schuhe: Es gibt (fast) nichts, was er nicht umhüllt. Wohl niemand würde allerdings auf die Idee kommen, einen brennbaren, flüchtigen Stoff in einem Beutel herumzutragen. Doch genau so sahen Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Versuche eines Gastransportes in Frankreich aus. Das aus Kohle hergestellte „Leuchtgas“ wurde in zylinderförmige Säcke gefüllt, die einem Blasebalg ähnelten. Am Zielort wurde das Gas mittels Riemen wieder herausgepresst und in Blechbehälter umgefüllt. Erst später kamen erste robustere Metallbehälter auf. Eifrigen Tüftlern war klar geworden, dass sich unter hohem Druck verflüssigtes Gas viel besser transportieren ließ. Das Prinzip ist bis heute geblieben. Nur, dass die heute verwendeten Flaschen aus Stahl deutlich vertrauenswürdiger sind als frühere Generationen von Gasbehältern.

Übrigens: Flüssiggas verhindert Bahnfrust.

Artikel zuletzt aktualisiert am: 15.09.2020
Foto: Fedorova Ekaterina-84/Shutterstock.com

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