Flüssiggasheizung Förderung 2026 – Förderprogramme, Tipps und Tricks
Auch 2026 gibt es weiterhin attraktive Förderprogramme für den Heizungstausch und energetische Modernisierungen. Während rein fossile Heizsysteme weiterhin nicht förderfähig sind, bestehen attraktive Möglichkeiten zur Förderung im Rahmen von Hybridlösungen sowie bei Einzelmaßnahmen rund um die Heizungsmodernisierung. Gleichzeitig eröffnet Bio‑Flüssiggas (Bio‑LPG) neue Perspektiven, da es als erneuerbare Energie anerkannt ist.
Heizungs-Förderung
Was sich bei Förderprogrammen geändert hat
Die staatliche Heizungsförderung unterstützt inzwischen ausschließlich den Einbau von Heizsystemen, die erneuerbaren Energien nutzen und einen deutlichen Beitrag zur CO₂‑Reduktion leisten. Klassische Gas- und Flüssiggasheizungen – auch wenn sie mit biogenem Flüssiggas betrieben werden – sind davon ausgenommen und erhalten keine Zuschüsse mehr.
Trotzdem können Eigentümer weiterhin attraktive Fördermittel nutzen:
Gefördert werden erneuerbare Wärmeerzeuger, energetische Verbesserungen am Gebäude sowie bestimmte Kombinationen aus erneuerbaren Komponenten und bestehenden Heizsystemen.
Selbstnutzende Eigentümer können verschiedene Fördersätze bis zu einer maximalen Höhe von 70 Prozent der Investitionskosten kombinieren.
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30 % Grundförderung: Erhältlich für alle Eigentümer, die eine alte fossile Heizung durch eine erneuerbare Heizung ersetzen – zum Beispiel durch eine Wärmepumpe oder eine Solarthermieanlage. Auch für Hybridlösungen – die Förderung bezieht sich dabei jedoch ausschließlich auf die erneuerbare Technik.
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20 % Klimageschwindigkeitsbonus: Wer besonders früh handelt und seine mindestens 20 Jahre alte fossile Heizung ersetzt, kann einen zusätzlichen Bonus erhalten. Dieser beträgt 20 % bis 2028 und sinkt danach alle zwei Jahre um 3 %.
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5 % Effizienzbonus: Spezifische Zuschläge wie ein 5 Prozent Effizienzbonus für bestimmte Arten von Wärmepumpen und ein Emissionsminderungszuschlag von 2.500 Euro für besonders effiziente Biomasseheizungen sind auch Teil des Programmes.
Die staatliche Förderung für den Heizungstausch lässt sich bei der KfW beantragen.
Fördermöglichkeiten beim Einsatz von Flüssiggas
Während auch bei modernen Gasheizungen eine Förderung für konventionelles oder erneuerbares Flüssiggas ausgenommen ist, lässt sich für Einzelkomponenten auf Grundlage erneuerbarer Energieträger weiterhin eine Förderung erwirken. Konkret bedeutet dies, dass Sie bei Kombination aus einer Gasbrennwerttherme zum Beispiel mit Solarthermie immerhin noch 30 Prozent an Förderzuschüssen für die Solarthermie erzielen können. Und wer seine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung gegen eine Hybridlösung aus Gasheizung mit Wärmepumpe tauscht, kann sich im besten Fall über eine Förderung von 30 Prozent für die Wärmepumpe und 5 Prozent Effizienzbonus freuen.
iStock.com/Rawf8
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Warum lohnt sich eine moderne mit Flüssiggas betriebene Gasbrennwerttherme dennoch?
Auch ohne direkte Zuschüsse bleibt eine moderne Gasbrennwerttherme – insbesondere in Kombination mit Bio‑Flüssiggas – eine wirtschaftlich interessante Lösung. Die Investitionskosten sind meist deutlich geringer als bei reinen erneuerbaren Heizsystemen, bei denen trotz Förderung oft ein hoher Eigenanteil zu tragen ist.
Die Investition in eine moderne Gasbrennwerttherme, die mit biogenem Flüssiggas betrieben wird, bleibt damit auch ohne Fördermittel oft günstiger als zum Beispiel der Umstieg auf eine Wärmepumpe.
Mit Blick auf die Effizienz und Klimabelastung ist Flüssiggas anderen fossilen Energieträgern, wie Kohle und Öl, deutlich überlegen. Schon in seiner konventionellen Form stößt Flüssiggas deutlich weniger CO2 und Ruß aus. Und in der innovativen Bio-LPG-Variante reduzieren sich die ohnehin schon guten Werte noch einmal um bis zu 90 Prozent.
Besonders attraktiv wird Flüssiggas in hybriden Systemen. Während die Wärmepumpe den Grundbedarf effizient und förderfähig abdeckt, sorgt Flüssiggas zuverlässig für Wärme an sehr kalten Tagen. Unter Umständen kann Flüssiggas als zusätzlicher Energieträger auch unabhängiger von Strompreisschwankungen und EE-Strommangel machen. Durch die Möglichkeit, Bio‑Flüssiggas einzusetzen, lassen sich die Klimavorgaben langfristig erfüllen und gleichzeitig Betriebskosten stabil halten. Hier ein anschauliches Beispiel für eine gelungene Kombination:
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Stand der Preise: Februar 2026.
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