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Gasheizung erneuern: Kosten, Tipps & Alternativen

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Homepage Ratgeber Haushalt Gasheizung erneuern austauschen
Artikel veröffentlicht am 12.02.2024
Zuletzt geändert am 02.07.2025
Lesezeit: 5 Minuten

Neue Heizung? Klingt gut. Wir sagen Ihnen, wann es wirklich sinnvoll ist, Ihre alte Gasheizung zu ersetzen, was Sie beim Austausch beachten müssen und wie Sie Kosten sparen können.

Sie lief und lief und lief. Je kälter es draußen war, desto behaglicher war es drinnen durch sie. Nun ist sie alt, reparaturanfällig oder verbraucht zu viel Energie und der Heizungsmonteur kommt öfter vorbei als manche Freunde. Wenn eine Gasheizung in die Jahre gekommen und problemloses Heizen nicht mehr möglich ist, wird es spätestens in der nächsten Heizperiode zu Hause ungemütlich. Zeit für eine neue Lösung.

Wann sollten Sie eine Gasheizung austauschen?

Das Wichtigste in Kürze

Bei der Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine mit Gas betriebene Heizung zu erneuern oder zu ersetzen, sind einige Kriterien zu beachten:

  • Alter: Ist eine Gasheizung 15 bis 20 Jahre alt, so ist sie in der Regel technisch nicht mehr zeitgemäß.

  • Gesetzliche Vorschriftengaben: Nach spätestens 30 Jahren müssen Sie eine Gasheizung austauschen. So sieht es das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG24) vor. Ansonsten drohen hohe Bußgelder. Das Gesetz lässt aber Ausnahmen zu. So sind Niedrigtemperatur-Heizkessel oder Brennwertkessel von der Tauschpflicht ausgenommen. Ebenso Heizkessel mit einer Nennleistung von weniger als vier oder mehr als 400 Kilowatt. Wenn Sie ein Ein- oder Zweifamilienhaus besitzen und es mindestens seit dem 1. Februar 2002 selbst bewohnen, sind Sie ebenfalls vom Heizungstausch befreit.

  • Energieeffizienz: Gasthermen mit neuer Technik arbeiten hocheffizient. Moderne Gas-Brennwertkessel erreichen einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Darum verbrauchen sie weniger Gas als alte Kessel. Die kommen häufig nicht über einen Wirkungsgrad von 60 bis 70 Prozent hinaus.

  • Wirtschaftlichkeit: Die Leistung einer alten Gasheizung lässt irgendwann deutlich nach und verbraucht dadurch mehr Energie. Die wird auch störanfälliger. Möglicherweise muss der Heizungstechniker dann den Brenner, die Pumpe, das Abgasrohr oder den Wärmetauscher wechseln. Irgendwann lohnen sich solche teuren Reparaturen nicht mehr. Es steigt das Risiko für einen spontanen Ausfall. Ältere Gasheizungen sollten Sie daher am besten bei einer jährlichen Inspektion von einer Fachkraft prüfen lassen.

Was ist beim Austausch der Gasheizung zu beachten?

Neu gegen alt? Wer seine Gasheizung austauscht, sollte einige Details beachten. Das neue Heizungsgesetz, dass seit dem 1. Januar 2024 gilt, fordert eine Energieberatung durch eine Fachkraft, wenn man den Einbau einer Heizungsanlage mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff in Erwägung zieht. 

Weiterhin kann es sein, dass die neue effiziente Heiztechnik im Haus anders dimensioniert sein muss. Andernfalls ist die Heizleistung der neuen Anlage unter Umständen zu groß. Außerdem muss beim Umstieg auf Brennwerttechnik in der Regel die bestehende Abgasführung angepasst werden. Auch ein hydraulischer Abgleich gehört dazu.

Ein wichtiges Argument für den Austausch einer älteren Gasheizung ist auch die Sicherheit. Störungen und Ausfälle nehmen mit zunehmendem Alter einer Gasheizung zu. Moderne Geräte verfügen über ein Plus an Sicherheit durch neue Technologien. Dazu gehören Sensoren, die etwa Gaslecks aufspüren oder andere Gefahren erkennen. Auch der Bedienkomfort ist bei modernen Gasheizungen höher. Sie verfügen über digitale Steuerungen und lassen sich über Displays bequem bedienen. Dort können Sie etwa eine Nachtabsenkung einprogrammieren oder für eine längere Abwesenheit die Heizleistung herunterregeln. In Smart-Home-Lösungen sind die Heizkessel sogar mit dem Internet verbunden und lassen sich auch aus der Ferne über eine App bedarfsgerecht steuern. 

U. J. Alexander/Shutterstock.com

Detailaufnahme neue Gasheizung

U. J. Alexander/Shutterstock.com

Detailaufnahme neue Gasheizung

Die Technik macht alle paar Jahre große Fortschritte. Ein Heizungstausch spart deshalb viel Energie ein.

Alternativen zur bestehenden Heizung

Vor- und Nachteile beim Austausch der Gasheizung

Müssen Sie die alte mit Gas betriebene Anlage austauschen, stellt sich auch die Frage, ob Sie grundsätzlich bei Erdgas oder Flüssiggas bleiben wollen, um Räume zu heizen und Warmwasser zu erzeugen oder ob Sie zu anderen Energien mit anderer Heiztechnik wechseln wollen.

Die Alternativen zur Gasheizung kurz umrissen:

Ölheizung

Eine Ölheizung – seit 2024 nur noch in Kombination mit Solarthermie oder Wärmepumpe möglich – wäre bei einem Wechsel wegen des höheren Schadstoff-Ausstoßes eher fragwürdig.

Wärmepumpe

Auf eine Wärmepumpe umzusteigen, könnte hingegen aufwändig sein: Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen kommen samt Erschließungs- und Genehmigungskosten auf bis zu 30.000 Euro, Luft-Wärmepumpen sind ab 15.000 Euro zu haben. Zudem eignen sie sich besonders in einem Altbau-Haus oft nicht, weil Sie dafür idealerweise eine Flächenheizung, etwa eine Fußbodenheizung, benötigen und der nachträgliche Einbau sehr teuer ist. 

Flüssiggas

Die Investition in eine moderne mit Flüssiggas betriebene Gasbrennwerttherme ist – auch ohne Förderung – meist günstiger. Um die neuen Anforderungen der GEG-Novelle zu erfüllen, kann man auf eine anteilige Mischung mit dem regenerativen Bio-Flüssiggas setzen. 

Gas-Hybridheizung

Attraktiv kann es auch sein, aus der bestehenden Gasheizung eine Gas-Hybridheizung zu machen. Diese kombiniert eine Gasbrennwertheizung auf Basis einer Erd- oder Flüssiggas-Heizung mit anderen Technologien – einer Solarthermie- oder PV-Anlage sowie einer Wärmepumpe. Das ist auch in Altbauten sinnvoll. Die Hybridheizung verbraucht weniger Gas, hilft Heizkosten zu sparen und produziert weniger CO2.

Zu den einzelnen Heizungsarten im Vergleich haben wir eine ausführliche Übersicht erstellt.

Nachhaltigkeit und Kombination mit erneuerbaren Energien:

Ihr hoher Wirkungsgrad macht moderne Gas-Brennwertkessel klimafreundlicher als ältere Heizwertkessel. Durch ihren geringeren Verbrauch stoßen Brennwertkessel weniger CO2 aus. Sie lassen sich zudem mit erneuerbaren Energieträgern wie Wärmepumpe, Solarthermie oder PV zu einer Gas-Hybridheizung ausbauen.

Neben der Umwelt freut sich dann auch Ihr Geldbeutel. Denn Umweltwärme oder die Kraft der Sonne sind umsonst. Nicht zu vergessen: mit einer Gas-Hybridheizung können sie die gesetzlichen Vorgaben des GEG 24 erfüllen. Das Gesetz schreibt vor, dass Sie 65 Prozent regenerative Energie beim Heizen einsetzen müssen. Mit dem Duo Wärmepumpe oder Solaranlage und Gas-Brennwerttherme kein Problem.

Was kostet es, eine Gasheizung zu erneuern?

Die Erneuerung einer alten Gasheizung hat eigentlich nur einen Nachteil: Sie kostet Geld. Weil eine neue Gasbrennwertheizung allerdings sparsamer im Verbrauch ist, sinken die Heizkosten. Dadurch gleichen Sie die Anschaffungskosten nach und nach aus. Hinzu kommen weitere Einsparungen, etwa bei Prüfungen und Wartungen, weil die moderne Technik seltener Kontrolltermine erfordert als die Heizwerttechnik. Eine solche Gasbrennwertheizung können Sie mit Erdgas oder Flüssiggas nutzen.

Haben Sie vorher nicht mit einer Brennwertheizung geheizt, sind zunächst Umbauarbeiten am Schornstein nötig: Monteur*innen ziehen dabei ein dünnes Rohr ein, damit die kalten Abgase der neuen Anlage gut abziehen können. Dafür fallen Kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro an. Für neue Gasheizungen gibt es attraktive Komplett-Pakete. Geht es nur um eine Erneuerung, müssen meist nicht alle Komponenten angeschafft, sondern nur einzelne ausgetauscht werden. Das ist günstiger.

Der größte Posten ist die neue Brennwertheizung – also die Heiztherme. Hier rechnen SHK-Betriebe (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) aktuell inklusive Montage mit Kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Wollen Sie ihre Gasheizung zu einer Hybridheizung ausbauen, fallen zusätzliche Kosten an, etwa für eine Solaranlage auf dem Dach. Die kostet nach Einschätzung der Verbraucherzentralen je nach Größe zwischen 6.000 und 12.000 Euro.

Michael Herdlein/PROGAS

Tank im Garten einer neuen Gasheizung

Michael Herdlein/PROGAS

Tank im Garten einer neuen Gasheizung

Die Technik macht alle paar Jahre große Fortschritte. Ein Heizungstausch spart deshalb viel Energie ein.

Einfamilienhaus: Was kostet der Austausch einer Gasheizung?

Die Gesamtkosten für die Erneuerung einer Gasheizung in einem Einfamilienhaus liegen im Schnitt zwischen 6.000 und 12.000 Euro. Darin enthalten ist die Heiztherme inklusive Montage sowie die Arbeiten, die Sie gegebenenfalls an Ihrer Abgasführung vornehmen müssen. So ist es – wie beschrieben – beim erstmaligen Einbau einer Brennwertheizung erforderlich, ein Rohr in Ihren Schornstein einzuziehen. Denn die neue Technik produziert Abgase mit deutlich geringerer Wärme als die alte Heizwertanlage.

 

Maßnahme / Gerät Kosten* 
Gaskessel / Brennwertgerät1.500 bis 10.000 Euro
Gasbrenner mit integrierter Solarthermieab 10.000 Euro
Gastherme 1.000 bis 4.500 Euro 
Warmwasserspeicher 800 bis 2.300 Euro
Abgasleitung 250 bis 1.500 Euro
Gasanschluss** 1.500 bis 3.700 Euro
Installation 450 bis 2.000 Euro
Wartung der Heizungsanlage 100 bis 200 Euro pro Jahr
Überprüfung / Wartung des Schornsteins durch Schornsteinfeger 50 bis 80 Euro pro Jahr

* Die Kosten variieren und sind stark vom Hersteller / Dienstleister sowie weiteren Faktoren vor Ort abhängig.

** entfällt bei der Nutzung von Flüssiggas

Effizienz und Kosteneinsparungen durch moderne Gasthermen:

Moderne Gas-Brennwertkessel sind besonders effizient. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Ältere Heizwertkessel können da nicht mithalten. Nur 60 bis 70 Prozent der eingesetzten Energie werden von ihnen in Wärme umgewandelt. Ein moderner Gaskessel mit Brennwerttechnik ist also erheblich sparsamer im Verbrauch. Das schont Ihr Budget und auch die Umwelt profitiert durch weniger Emissionen.

Wird der Austausch einer Gasheizung gefördert?

Die Heizungsförderung im Rahmen des BEG (Bundesförderung für Effiziente Gebäude) sieht vor, im Rahmen von Gebäude-Einzelmaßnahmen auch Fördermittel für moderne, effiziente Heizlösungen zu beantragen, sofern diese mit Erneuerbaren Energien arbeiten. Welche Bedingungen hier gelten und in welcher Höhe Förderungen möglich sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

Profitieren Sie von einer Flüssiggasheizung

Flüssiggas besteht aus Kohlenwasserstoffen und wird als Nebenprodukt bei der Gasförderung und der Raffinierung von Rohöl gewonnen. Es lässt sich so komfortabel nutzen wie Erdgas. Es wird vor allem an Gebäudestandorten genutzt, die nicht an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen sind. Weil Flüssiggas nicht leitungsgebunden ist, können es Versorger wie PROGAS mit einem Tanklastwagen in Deutschland praktisch überall hin liefern. Der Flüssiggas-Behälter kann auf dem Grundstück entweder über der Erde im Garten lagern oder so gut wie nicht sichtbar unter der Erde liegen. Alles, was von einem unterirdischen Tank zu sehen ist, ist eine Abdeckung, unter der sich die Armaturen des Behälters befinden. Flüssiggas hat einen großen Vorteil gegenüber Erdgas: Der Energiegehalt ist höher.

Wie lange hält eine Flüssiggasheizung im Durchschnitt?

Viele Hersteller nennen eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren, doch die Heizungen können gut und gerne auch 20 oder sogar 25 Jahre in Betrieb sein. Allerdings ist eine Gasheizung nach 15 bis 20 Jahren technisch nicht mehr zeitgemäß. Wie bei vielen technischen Geräten hängt die Laufzeit von mehreren Faktoren ab – zum Beispiel davon, wie gepflegt die Anlage ist. Die Betriebsdauer ist auch davon abhängig, wie oft und wie intensiv sie arbeiten muss. Unterstützen zum Beispiel Solarthermie oder eine Wärmepumpe die Flüssiggasheizung, so kann das die Lebensdauer deutlich verlängern. Einmal im Jahr sollte ein SHK-Fachbetrieb die Heizung warten und, wenn nötig, Verschleißteile austauschen. Wichtig ist auch, regelmäßig den Flüssiggastank zu warten

Laut Gesetz muss eine Gasheizung nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Es drohen sehr hohe Bußgelder, wenn Sie diese Frist versäumen. 

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