Gasbrennwerttherme mit Flüssiggas – Familie Mötz rüstet um

Bei der Stromversorgung des Eigenheimes samt Einliegerwohnung setzt das Ehepaar mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bereits auf kostengünstige und umweltschonende Energie – nun bestens ergänzt durch eine mit Flüssiggas betriebene neue Gasbrennwerttherme.

Auf 220 Quadratmetern Wohnfläche mit einem schönen, weitläufigen Garten haben Annemarie und Ernst Mötz drei Söhne großgezogen. Im Teich tummeln sich vier Schildkröten und rund 30 Koikarpfen, allesamt bestens bewacht von Hütehund Leni, der sie als seine Herde betrachtet, während es sich das Ehepaar auf der Veranda gemütlich macht. Auf dem idyllischen 1.600 Quadratmeter großen Grundstück in Hartkirchen in Niederbayern fühlen sich sichtlich auch Platanen, Oleander, Palmen, Feigen- und Olivenbäume wohl. Ursprünglich hatten die Eltern von Annemarie Mötz hier einen Bauernhof betrieben. Doch als sich Mitte der 80er Jahre herausstellte, dass die Landwirtschaft sich hier nicht mehr rentiert, bot das Grundstück die perfekten Gegebenheiten für ein Eigenheim.

»Eine Ölheizung ist alles andere als zeitgemäß.«
Ernst Mötz
Ein alter Ölkessel steht im Heizungskeller
Für das Beheizen war bisher eine alte Ölheizung zuständig.

Photovoltaik aufs Dach

Das Anwesen wurde nach und nach den Bedürfnissen der Familie angepasst: Über der Garage wurde – als der dritte Sohn geboren wurde – eine 50 Quadratmeter große zusätzliche Wohneinheit errichtet und kurz darauf der große Teich angelegt. Doch nach 27 Jahren, in denen die Familie vom lokalen Stromanbieter abhängig war, wurde es auch Zeit für eine Energiewende. Deshalb hat sich die Familie vor rund zehn Jahren eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach bauen lassen. Für den Strom ist das mehr als ausreichend. Rund Zweidrittel der Stromproduktion können sogar in das öffentliche Netz eingespeist werden. Damit war allerdings erst die erste Hälfte der Energiewende geschafft, denn für das Beheizen des Hauses war nach wie vor eine Ölheizung im Keller zuständig. Die sorgte nicht nur für einen unangenehmen Geruch im unteren Geschoss, sondern belastete aufgrund hoher CO2-Emissionen auch die Umwelt.

Alte Ölheizung raus

Als das Haus 1985 gebaut wurde, hat sich noch niemand Gedanken über eine saubere Energieversorgung gemacht – und die technischen Möglichkeiten waren auch noch gar nicht gegeben – das war damals Stand der Technik“, erinnert sich der Grafik-Designer. „Inzwischen ist eine Ölheizung alles andere als zeitgemäß, weder im Verbrauch noch bei den Emissionswerten. Von Freunden erfuhren wir, dass sie mit einer Gasbrennwerttherme als Alternative sehr gute Erfahrungen sammeln konnten.“ Gegenüber der lediglich 30-prozentigen Energieeffizienz der alten Ölheizung kommen aktuelle, mit Gas betriebene Brennwertthermen auf 95 Prozent Energieeffizienz. Da es vor Ort allerdings keinen Erdgasanschluss gab, war die Entscheidung für Flüssiggas als Energieträger schnell gefallen.

Flüssiggas ist nicht fernleitungsgebunden, leicht zu transportieren und kann praktisch überall eingesetzt werden. Es kann zum Heizen, zum Kochen und zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt und durch einen Flüssiggastank auch überall dort genutzt werden, wo kein Erdgasanschluss zur Verfügung steht. Außerdem weist es dank seines geringeren Kohlenstoffgehalts eine wesentlich bessere CO2-Bilanz als Heizöl auf.

Ein großer Teich an der Hinterseite des Hauses

Lebenswerter Planet

„Wir möchten unseren Kindern einen lebenswerten Planeten hinterlassen. Tagtäglich zeigt sich, wie sich die Natur gegen den Ressourcen-Raubbau wehrt. Da ist es ein großer Schritt nach vorne, Heizöl durch Flüssiggas zu ersetzen“, davon ist Ernst Mötz überzeugt. Seit der Einführung der CO2-Abgabe 2021 ist Flüssiggas deshalb auch mit geringeren Kosten verbunden als beispielsweise Heizöl. Nun blieb nur noch die Frage, welches Unternehmen die Umstellung vornehmen sollte. Nach kurzer Recherche im Internet sprang Familie Mötz gleich das Angebot des Flüssiggasanbieter Progas ins Auge. Aber das beste Angebot ist nicht allein ausschlaggeben für die Entscheidung. Im ländlichen Hartkirchen mitten im Bäderdreieck Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach spielen Verlässlichkeit und Vertrauen auf persönlicher Ebene eine besondere Rolle. Genau damit konnte der regionale Fachberater Stefan Hoefer von Progas punkten. „Da hat die Chemie einfach gleich gepasst“, erinnert sich Ernst Mötz. Zusammen mit dem Heizungstechnik-Unternehmen Haustechnik Kilbertus aus der Nachbarstadt Pocking hat Hoefer die Umstellung auf Flüssiggas innerhalb von zwei Tagen durchgeführt. Für einen geschätzten Jahresbedarf von ca. 6.000 Kilowatt benötigt das Ehepaar jedoch nur einen Flüssiggastank mit einem Fassungsvermögen von 4.800 Litern, der maximal einmal pro Jahr befüllt werden muss. Eine moderne Weishaupt-Brennwerttherme samt Wärmespeicher versorgt nun das Eigenheim samt Einliegerwohnung mit umweltschonender Wärme.

Zwei Männer messen die Tiefe der Erdgrube aus.

Hochwasser-Schutz

Da das Passauer Land zu den Landkreisen gehört, die besonders stark von Hochwasser bedroht sind, gab es einige Herausforderungen für den Einbau des Gastanks. Anders als Heizöl zum Beispiel, stellt Flüssiggas an sich keine Gefahr für Wasser oder Umwelt dar und ist damit besonders geeignet für Haushalte in hochwassergefährdeten Wohngebieten. Dennoch muss ein unterirdischer Tank gegen steigendes Grundwasser zusätzlich gesichert werden. „Zuerst einmal mussten wir uns die Bodenverhältnisse ansehen. Dabei haben wir festgestellt, dass das Grundwasser hier bereits bei drei Metern Tiefe anfängt. Damit der Gastank nicht verrutscht oder gar an die Oberfläche auftreiben könnte, muss dieser auf einem soliden und beschwerenden Fundament stehen“ erklärt der Progas-Fachberater. Deshalb musste zunächst eine Auftriebssicherung in den Boden gelassen werden, drei miteinander verbundene Betonplatten à 1,7 Tonnen.

Komplettpaket mit Rundum-Service

„Wir haben uns recht schnell für das Komplettpaket Progas Plus entschieden“, erzählt Familie Mötz. Dieses umfasst neben der Anlieferung und Aufstellung des Miettanks auch das regelmäßige Auffüllen des Behälters, sämtliche Wartungen und Sicherheitsprüfungen. „Besser geht’s nicht!“, freut sich die umweltbewusste Familie über den Rundum-Service. Zu den gesparten Anschaffungs- und Wartungskosten rechnen Annemarie und Ernst Mötz obendrein insgesamt mit Ersparnissen von 30 bis 35 Prozent pro Jahr. „Hochgerechnet auf die nächsten 20 Jahre kommt da einiges an Ersparnissen raus.“

Der nächste Schritt wäre, sich einen Stromspeicher für die Photovoltaikanlage zuzulegen, in dem überschüssige Energie langfristig gespeichert werden kann. Somit wäre das Eigenheim dann komplett autark mit Energie versorgt, denn „man weiß ja nicht was auf dem Energiemarkt in den nächsten Jahren noch passiert“. Was auch kommen mag, mit dem Umstieg auf Flüssiggas sind Annemarie und Ernst Mötz bestens für eine energieeffiziente, nachhaltige und sichere Zukunft gerüstet – für sich selbst und der Umwelt zuliebe.

Bilder: PROGAS, Mötz

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