Gaskamin mit Flüssiggas: Auch ohne Schornstein möglich

Lesezeit: 3 Minuten

Gaskamine sind einfach zu installieren und überzeugen mit Sauberkeit, komfortabler Bedienung und modernen Design - ob an langen Winterabenden, an kühleren Sommertagen oder in der Übergangszeit. 

Kalt und nass ist es draußen. Vinzenz Schmidt begrüßt seine Gäste an diesem Morgen und führt sie in den großzügigen, modernen und offenen Wohnbereich seines Hauses. Bevor sie sich setzen können, zündet der Unternehmer wie von Zauberhand auf Knopfdruck ein echtes Kaminfeuer und beantwortet das Staunen der Gäste mit einem zufriedenen Lächeln. Sein Flüssiggas-Kaminofen macht es möglich – per Fernbedienung kontrolliert er das Spiel der Flammen ganz bequem vom gesamten Haus aus. „Als wir gebaut haben, war für uns relativ schnell klar: Wir möchten einen gemütlichen Kamin, den Pflegeaufwand aber gering halten“, sagt er.

Gas verbrennt ohne Rückstände

Wer sich wie Vinzenz Schmidt in der kalten Jahreszeit ein flackerndes Kaminfeuer und wohltuende Strahlungswärme wünscht, aber die aufwändige Reinigung von Holzöfen scheut, ist mit einem Gaskamin als Alternative zu einem klassischen Kaminofen gut beraten. Dank der sauberen Verbrennung entstehen weder Ruß noch Asche wie beim Holzkamin. Ständiges Ausfegen sowie das lästige Befreien der Feuerkammern und Sichtfenster von Ruß entfallen. Darüber hinaus erzeugen Gaskamine weniger CO2 als Holzkamine.

Das Hauptargument für den 53-Jährigen war jedoch der Komfort: „Ich muss den Gaskamin nicht erst anheizen. Die Wärme und die Flammen sind sofort da, auf Knopfdruck.“ Das Gas strömt in den Heizeinsatz und entzündet automatisch. „Holzscheite besorgen, lagern, nachlegen, Asche entsorgen, all das entfällt“, freut sich Vinzenz Schmidt.

»Wir wollten einen Kamin mit wenig Pflegeaufwand.«
Vinzenz Schmidt

Behaglichkeit auf Knopfdruck

Wer in eine besonders moderne Anlage investiert, kann Wärmebedarf, Gasverbrauch und Flammenoptik nicht nur per Fernbedienung, sondern auch mittels App auf dem Smartphone oder Tablet steuern. Sogar das Flammenbild lässt sich anders als bei Holzöfen vielseitig gestalten: Mit der Fernbedienung kann Vinzenz Schmidt die Flammenstärke und Wärmeleistung der Gasfeuerstätte präzise regeln und das Flammenbild individuell variieren. Die Feuerstelle selbst lässt sich ebenfalls kreativ gestalten – mit Deko-Elementen wie etwa Kieseln.

Gaskamine gibt es in fast allen Design-Varianten, von klassischen Formaten bis hin zu spektakulären Raumteiler-Kaminen, sodass sich das gemütliche Flackern von zwei Seiten aus genießen lässt. Auch eine Positionierung mitten im Raum wie bei Vinzenz Schmidt ist möglich. Bei ihm wird der Kamin sogar zu einem zentralen Design-Element.

Gaskamin auch ohne Schornstein möglich 

Alexander Borm, Fachberater bei dem Flüssiggas-Versorger PROGAS, unterstützte Vinzenz Schmidt gemeinsam mit einem Kaminbauer während der Bauphase mit Rat und Tat: „Für die Installation eines Flüssiggas-Kamins ist nicht zwingend ein gemauerter Schornstein wichtig. Die Abgase können stattdessen mit Hilfe eines Abzugs nach draußen transportiert werden“, erklärt der Fachmann. In diesen Fällen kommen Geräte mit horizontaler Abgasabführung zum Einsatz. Bei Vinzenz Schmidt wurde das Abgasrohr kurzerhand an die Baulinie des Hauses angepasst und so zu einem stylischen Blickfänger, der die beiden offenen Etagen miteinander verbindet.

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Der Flüssiggas-Tank für den Gaskamin liegt unter der Erde – der Schachtdeckel ist gut versteckt im Blumenbeet.

Ein Gaskamin lässt sich auch nachträglich einbauen

Auch nachträglich lässt sich ein Gaskamin noch einbauen – und das sogar wesentlich einfacher als ein Holzkamin. Die einzige Voraussetzung ist ein Gasanschluss. Liegt kein Erdgas-Anschluss vor, kommt das leitungsunabhängige Flüssiggas zum Einsatz. Der Gaskamin kann aus praktischen Flüssiggas-Flaschen oder wie bei Vinzenz Schmidt aus einem kleinen erdgedeckten Flüssiggas-Tank versorgt werden. Vinzenz Schmidt hat sich für die kleinste mögliche Tankgröße entschieden – in dem Blumenbeet fällt der Deckel des erdgedeckten Tanks kaum auf.

Ob nun ein nachträglicher Einbau oder direkt bei Baubeginn: Die Installation eines Flüssiggas-Kamins gehört immer in die Hände von qualifiziertem Personal. Interessierte Verbraucher lassen sich am besten im Fachhandel oder bei Flüssiggas-Anbietern wie PROGAS beraten.

Fotos: Sascha Kreklau/privat
Artikel veröffentlicht am: 05.03.2021

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