Gasgrill-Ratgeber: Testsieger und Empfehlungen

Lesezeit: 2 Minuten

Ob fleischbetont oder vegetarisch: Grillen mit Flüssiggas liegt im Trend. Wir stellen unterschiedliche Gasgrills und ihre Vorzüge vor. 


Spätestens, wenn die Temperaturen das erste Mal im Jahr auf die 20-Grad-Marke zugehen, liegt vielerorts wieder dieser charakteristische Duft nach Grillgut in der Luft. Fleisch oder andere Köstlichkeiten unter freiem Himmel zu grillen, ist für viele Menschen mehr als nur eine Art der Essenszubereitung. Gerade im Sommer gehört Grillen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen – ohne Grillen wäre es für einen Großteil kein richtiger Sommer, wie eine Statista-Umfrage zeigt.

Grillen im Turboverfahren

Traditionalisten setzen beim Brutzeln auf Holzkohle. Doch immer mehr Grillfreunde entdecken Gas für sich. Kein Wunder: Grills, die mit Flaschengas aus Propan funktionieren, haben im Vergleich zu mit Kohle betriebenen Geräten eine Reihe von Vorteilen. So liegen Steak und Co beim Grillen mit Flüssiggas viel schneller auf dem Teller. Während beim Holzkohlegrill bis zur perfekten Glut leicht eine halbe Stunde vergehen kann, sind Gasgrills binnen weniger Minuten auf Temperatur. Zudem lässt sich ihre Hitze präzise regulieren. Auch über störende Rauchschwaden müssen sich Gasgriller weniger Sorgen machen – das schont die Nerven der Nachbarn und die Luftqualität. Ein weiterer Pluspunkt: Gas ist günstiger als Holzkohle.

Von Grillstation bis Campinggrill

Doch Gasgrill ist nicht gleich Gasgrill: Auf dem Markt gibt es ein großes Spektrum an Modellen – von der luxuriös ausgestatteten Grillstation über den Gasgrillwagen bis hin zur tragbaren Minivariante. Erstere sind vor allem etwas für Vielgriller und Gourmets. Die großen, feststehenden Geräte bieten nicht nur mehrere Brenner und damit unterschiedliche Temperaturzonen. Sie verfügen meist auch über Extras wie Drehspieße oder sogenannte Backburner, die das Grillgut zusätzlich von hinten erhitzen. Gasgrillwagen erfüllen ebenfalls viele kulinarische Ansprüche, bringen aber gleichzeitig ein gewisses Maß an Mobilität mit. So sind diese Grills etwas kleiner und lassen sich dank Rollen an der Unterseite bequem verschieben. Noch mobiler sind Grillfans mit tragbaren Geräten. Diese eignen sich gut für den Campingurlaub, sind jedoch weniger leistungsstark und bieten eine kleinere Spanne an Zubereitungsmethoden an.

Gasgrill Testsieger für kleines Geld

Welche Grills aber können besonders überzeugen? Die Stiftung Warentest hat 2019 zwölf gasbetriebene Grillgeräte getestet. Von den acht Grillwagen und den vier tragbaren Geräten erreichten immerhin fünf das Testergebnis „gut“ – darunter der Grillwagen Rexon PTS 3.0 von Landmann und der tragbare Q 1200 von Weber. Der günstigste Gute ist ein Grillwagen von der Baumarktkette Toom für 250 Euro. Welcher Grill der richtige ist, hängt letztendlich von den individuellen Bedürfnissen ab. Neben Warentests können folgende Expertentipps die Kaufentscheidung erleichtern: Fachleute empfehlen, auf Sicherheitsprüfzeichen und eine einfache Bedienbarkeit zu achten. Außerdem sollte ein Gerät mit Haube gewählt werden. Denn offene Grills brauchen mehr Energie und es dauert länger, bis alles gar ist.

Artikel zuletzt aktualisiert am: 15.09.2020
Fotos: nadianb/Shutterstock.com, Landmann, toom Baumarkt GmbH, Weber-Stephen Deutschland/weber.com, Broil King

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