Gasflaschen entstehen im Partner-Gasflaschenwerk in Grünhain

Eine blanke, metallene Druckflasche, die später als PROGAS Gasflasche verwendet werden soll, wird unter Funkensprühen an der Oberfläche geschliffen.

Neuproduktion und Aufbereitung von Gasflaschen

Bereits seit Mitte der 1990er-Jahre lässt PROGAS etwa 90 Prozent seiner Flüssiggasflaschen im Gasflaschenwerk in Grünhain fertigen. Den Rest bestellt das Dortmunder Flüssiggasunternehmen in der Türkei oder in Polen. Die Produktion von Gasflaschen ist nicht die einzige Spezialität der Profis aus dem Erzgebirge. Sie bereiten auch gebrauchte Exemplare wieder auf. PROGAS nutzt diesen Service für einen Großteil seiner Flaschen. Die Aufbereitung geschieht bei Grünhain in der sogenannten Revision, wo die alten, zum Teil beschädigten „Schätzchen“ zunächst mit einem Sandstrahler geputzt werden und dann – je nach Zustand – neue Füße und Griffe bekommen. Außerdem untersuchen Mitarbeitende jede einzelne Flasche, ob sie noch dicht ist – erst dann darf sie wieder in den Gebrauch.

Entstehung einer PROGAS-Gasflasche

Als Grundlage für eine PROGAS-Flasche dient eine unscheinbare Stahlscheibe: Zunächst formt eine Spezialmaschine beim sogenannten Tiefziehen aus den runden Platten Hälften für die späteren Flüssiggasflaschen. Dann präparieren Mitarbeitende die zurechtgeschnittenen und gepressten Rohlinge so, dass die Hälften später ineinanderpassen. Zwei Roboterarme schweißen Halte- und Transportgriffe auf, an einer weiteren Station kommen Flaschenfüße dazu. Jetzt werden die beiden Flaschenhälften mit einer Schweißnaht zu einem Produkt verbunden und müssen als Behälter schließlich bei 650 Grad Celsius 20 Minuten lang richtig aufheizen, um das Material frei von Spannungen zu bekommen. Den Ofen verlassen die Exemplare mit einer schwarzen Außenschicht, bevor sie dann einige Stunden abkühlen und schlussendlich den letzten Schliff erhalten.

Neu glänzende, rote PROGAS-Gasflaschen gehen werden ins Lager transportiert.

Gasflaschen müssen dichthalten

Auch die neuen Exemplare müssen zeigen, ob sie tatsächlich dichthalten. Nachdem diese abgekühlt sind, geht es in Wasserbad, wo sich jede mögliche Schwachstelle zeigt. Dafür pumpen Mitarbeiter zunächst Luft in die Behälter und wenden sie dann einige Male im Wasser. Ist eine Naht undicht, bilden sich Blasen und das Exemplar muss zum Nachschweißen. Ist alles in Ordnung, steht der Lackierung nichts mehr im Wege und die neuen Flaschen glänzen in PROGAS-Rot.

 

Gasflaschenwerk Grünhain

Ein Mitarbeiter bedruckt die rot glänzenden Gasflasschen mit dem weißen PROGAS-Logo.

Bilder: Wolfgang Thieme

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