Heinje Baumschulen heizt sein Gewächshaus effizient mit Flüssiggas von PROGAS

Von jungen Bäumen über Rosen bis zum Heidekraut: Sebastian Heinje bietet ein breites Angebot in seiner großen Baumschule nahe Oldenburg. Von hier aus beliefert er Gartenmärkte in ganz Europa. Sein neuestes Gewächshaus beheizt er mit Gas-Lufterhitzern, die mit Flüssiggas betrieben werden. 

Eilig saust eine Elektrokarre über den weitläufigen Hof. Etwas weiter entfernt tuckert ein Kleintraktor mit Anhänger vom Feld. Geladen hat er jede Menge Pflanzen und kleine Sträucher. Sie werden gleich in einer Halle auf dem Hof versandbereit gemacht. Sebastian Heinje wirft einen letzten prüfenden Blick darauf. „Sie bekommen jetzt noch Etiketten, danach sind sie für die Auslieferung bereit“, erklärt er. Gemeinsam mit seinem Vater Diderk führt er die Heinje Baumschulen, die in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen feiern. Inmitten von Wiesen und Feldern liegen sie in Jeddeloh, einem kleinen Ortsteil von Edewecht im Landkreis Ammerland. 

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Immer am Puls der Zeit

Begonnen hat alles mit Rhododenron und Heidekraut, die Heinjes Vater aus Spaß im Garten anpflanzte. Kurz darauf entstanden die Baumschulen. Im Laufe der Zeit sind sie stetig gewachsen. Heute umfasst das Betriebsgelände satte 120 Hektar. Darauf liegen Gewächshäuser, Lager- und Verpackungshallen sowie ein Bürogebäude. Natürlich gehört auch ein großes Außengelände dazu, auf dem Topf an Topf Grünes für den Garten steht. Die Pflanzgefäße sind recyclingfähig und auch in anderen Bereichen setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. So betreibt es zum Beispiel ein effizientes Wassermanagement.  

160 Mitarbeiter und sechs Auszubildende beschäftigt Sebastian Heinje mittlerweile, um alle Arbeiten in dem gut laufendem Baumschulbetrieb zu schaffen. Sein Rezept für den Erfolg? Ein Ohr immer am Markt und dann auf die richtigen Pflanzen setzen. „Und jedes Jahr trendige Pflanzenneuheiten züchten.“ Den Zwergrhododendron „Bloombux“ zum Beispiel, als Buchsbaumersatz für vom Zünsler gebeutelte Gartenbesitzer. Und schnittverträgliche Hortensien. „Wenn Leute bei bestimmten Pflanzen ein Problem haben, versuchen wir es zu lösen“, so Heinje. „Bei den Hortensien haben wir zum Beispiel so lange verschiedene Sorten geprüft, bis wir endlich eine gefunden haben, die Schnittfehler verzeiht.“ Auch mit Raritäten wie einer besonderen Magnoliensorte punktet er. Für sie hat er eigens die Lizenz des australischen Züchters bekommen. „Diese Magnolie gibt es nur bei uns“, sagt er nicht ohne Stolz. 

Ein Mann steht an einem Hochbeet
Lufterhitzer in einem Gewächshaus

Zuverlässige Energieversorgung für Gas-Lufterhitzer 

Um alle seine Jungpflanzen von November bis Februar vor Frost zu schützen, hat Heinje im vergangenen Jahr ein neues Gewächshaus gebaut. 9.000 Quadratmeter ist es groß. Zwölf Gas-Lufterhitzer der Marke Ermaf mit je 120 kW Leistung bewahren es in der Heizperiode vor Temperaturen unter fünf Grad minus – und das Dach vor schwerer Schneedecke. Die Energie für den Antrieb der Geräte liefert Flüssiggas von PROGAS – nahezu rückstandslos, rußfrei und ohne Feinstaub.

Dabei hatte Heinje eigentlich vor, das neue Gewächshaus wie alle anderen in der Baumschule mit Erdgas zu heizen. Doch die technischen Überlegungen des Gasversorgers zogen sich zu lange hin. Über zwei Monate wartete der Baumschulbesitzer, dann zog er die Konsequenzen und stieg auf Flüssiggas von PROGAS um. „Wir sind schnell in unseren Entscheidungen“, sagt er. „Da brauche ich einfach Partner, die mitziehen.“ Für den Flüssiggas-Anbieter kein Problem. „In kurzer Zeit hatten wir alles für die Einrichtung der Technik in die Wege geleitet“, sagt PROGAS-Fachberater Stephan Rönker, der den Rundgang über das Gelände begleitet.

Ein Mann kniet vor einem erdgedeckten Flüssiggastank

Genug Wärme für alle Pflanzen

Jetzt ist an jeder der vier Ecken des Gewächshauses ein 6.400-Liter-Flüssiggas-Tank in den Boden eingelassen. Eine Arbeit, die im Laufe eines Vormittags erledigt war. Jeder Tank ist Teil einer separaten Flüssiggas-Anlage und treibt drei der leistungsstarken Gas-Lufterhitzer an. So ist sichergestellt, dass die empfindlichen Jung-Pflanzen den Winter gut überstehen. „Selbst wenn eine Tank-Erhitzer-Kombination komplett ausfiele, könnten die anderen drei genug Wärme produzieren,“ erklärt Rönker.

Die Tanks hat Heinje gleich mit Servicevertrag gemietet. PROGAS kümmert sich nun um alles rund um Befüllung, Wartung und technische Prüfungen. Damit hat der Baumschulbesitzer den Kopf frei fürs Geschäft: „Ich will einfach nur, dass die Gasversorgung funktioniert und mich nicht mit technischen Dingen befassen. Dafür brauche ich Zulieferer wie PROGAS, die bei Bedarf Gewehr bei Fuß stehen.“

Seine Bilanz nach dem ersten Winter: „Ich bin rundum zufrieden.“ Flüssiggas sei für sein Gewächshaus sogar die bessere Lösung als Erdgas, habe er festgestellt. „Wir heizen ja nur bei extrem tiefen Temperaturen. Die traten in diesem milden Winter aber kaum auf.“ Deshalb sind die Tanks noch fast voll und Heinje kann gelassen Energiepreisspitzen aussitzen. „Wir haben jetzt viel Zeit, die Tanks wieder aufzufüllen.“ Bei seinem neuen Gewächshaus muss er sich zudem keine Gedanken über hohe Erdgaspreise und mögliche Lieferengpässe machen. Für Heinje ist klar: „Sollte ich noch ein Treibhaus bauen, setze ich wieder auf Flüssiggas.“ Das hat zugleich den Vorteil, dass er von vornherein viel unabhängiger in der Planung ist, weil er auf die Lage der Erdgasleitungen keine Rücksicht nehmen muss. Obendrein nutzt der Baumschulbesitzer mit Flüssiggas von PROGAS ein klimaneutralisiertes Produkt: Jedes Quäntchen CO2-Emission, das der Flüssiggas-Anbieter in Umlauf bringt, gleicht er durch Klimaschutzprojekte aus – ohne Aufpreis für seine Kunden. Heinje heizt das neue Gewächshaus also mit 100 Prozent klimaneutralisierter Energie. Passt für ein Unternehmen, das blühende Geschäfte mit Nachhaltigkeit verbindet.

Bilder: Focke Strangmann

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