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Punktgenaue Wärme für Menschen und Bleche

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Homepage Erfahrungsberichte Flüssiggas für Industrie und Gewerbe Punktgenaue Wärme für Menschen und Bleche
Artikel veröffentlicht am 19.09.2024
Zuletzt geändert am 29.10.2025
Hallen energieeffizient heizen mit Flüssiggas. Bei Bilfinger in Herne sorgen Dunkelstrahler in den Werkshallen für punktgenaue Wärme. Dabei entschied sich der Industriedienstleister für die Beratung und den Service durch den Spezialisten ETAPART und den Energieversorger PROGAS.

Auf einem weitläufigen Gelände zwischen Herne und Wanne-Eickel im Ruhrgebiet reiht sich Halle an Halle. In der Größten lagern hoch aufgestapelt Gerüstteile, die in den Farben Blau und Orange lackiert sind. Die Bilfinger-Einheit ist auf Gerüstbau, Isolierung und Korrosionsschutz vor allem für Kunden aus Chemie und Petrochemie spezialisiert. Erst vor drei Jahren zog Bilfinger nach Herne, um hier fünf Niederlassungen zu vereinen. Zuvor standen die Gebäude 13 Jahre lang leer. „Wir mussten die Hallen kernsanieren“, erinnert sich Kai Grothuesmann, Prokurist und Leiter Logistik der Bilfinger Business Unit ISP DACH. Auch neue Heizungen für die 1.500 Quadratmeter große Kfz-Werkstatt und die 2.500 Quadratmeter große Vorfertigung für Isolierbleche mussten her. Die Ursprüngliche pustete die Wärme mit großen Propellern ziellos in die riesigen Werkshallen. „So ein System ist alles andere als energieeffizient“, sagt der Projektkoordinator Logistik, Dietmar Weirauch. Kfz-Werkstattleiter Andreas Konrad recherchierte im Internet und wurde fündig: „Dunkelstrahler sind bei unseren Hallengrößen das System der Wahl.“ 

PROGAS/Sascha Kreklau

Jeder Dunkelstrahler bei Bilfinger ist zwölf Meter lang und hat 50 bis 60 Kilowatt Leistung sowie einen eigenen Brenner.

PROGAS/Sascha Kreklau

Jeder Dunkelstrahler bei Bilfinger ist zwölf Meter lang und hat 50 bis 60 Kilowatt Leistung sowie einen eigenen Brenner.

PROGAS/Sascha Kreklau

Alexander Borm (PROGAS), Kai Grothuesmann (Bilfinger) und Thorsten Franczik (ETAPART) auf dem Werksgelände von Bilfinger in Herne.

PROGAS/Sascha Kreklau

Alexander Borm (PROGAS), Kai Grothuesmann (Bilfinger) und Thorsten Franczik (ETAPART) auf dem Werksgelände von Bilfinger in Herne.

Entscheidend für die Wahl der Heizungstechnologie sind die Deckenhöhen. Bis 20 Meter Höhe bringen Dunkelstrahler genug Power und sind dabei energieeffizient, weil sie die Wärme gezielt abstrahlen. Schnell war ETAPART als Spezialist für Hallenheizungen ins Boot geholt. „ETAPART hat bereits andere Projekte für Bilfinger erfolgreich umgesetzt. Der Geschäftskontakt besteht schon seit Jahren“, so Grothuesmann.

ETAPART bringt ein zonensteuerbares System ins Gespräch, das durch Flüssiggas betrieben wird. Mit Blick auf den Wärmebedarf und die Wirtschaftlichkeit brauchte es einen Energieträger mit hohem Heizwert. Zwar lagen im Untergrund Erdgasleitungen, doch die Bilfinger-Einheit entschied sich für Flüssiggas. ETAPART-Projektingenieur Thorsten Franczik empfiehlt den Dortmunder Flüssiggasversorger PROGAS: „Die Zusammenarbeit ist immer unkompliziert. Und die Mitarbeiter gehen völlig auf die Belange der Kunden ein. Das erleichtert große Projekte wie hier.“  

PROGAS/Sascha Kreklau

Alexander Borm (PROGAS), Kai Grothuesmann (Bilfinger) und Thorsten Franczik (ETAPART) auf dem Werksgelände von Bilfinger in Herne

PROGAS/Sascha Kreklau

Mit den unabhängig voneinander zu regelnden Heizzonen gibt es nun Wohlfühlzonen auf unterschiedlichem Temperaturniveau.

PROGAS/Sascha Kreklau

Die neue Hallenheizung ermöglich verschiedene Heizzonen: Bedarfsgerecht für Mensch und Material.

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Je zwei 2.900-Tonnen-Tanks von PROGAS versorgen je eine Halle mit Energie. Die Füllstände werden automatisch mittels Fernauslese überwacht.

Insgesamt stehen jetzt vier 2,9-Tonnen-Tanks von PROGAS auf dem Firmengelände von Bilfinger. Zwei Tanks pro Halle mit je zwei separaten Heizkreisläufen. „Sensoren überwachen die Füllstände. Fallen sie auf 30 Prozent, geht automatisch eine Meldung an PROGAS raus und ein Tanklastwagen mit Flüssiggas-Nachschub macht sich auf den Weg nach Herne“, erklärt PROGAS-Fachberater Alexander Borm. Kai Grothuesmann ist zufrieden: „Das läuft alles sehr unkompliziert. Einen Tag, bevor das Gas geliefert wird, bekommen wir eine Nachricht.“ 

Wohlfühlzonen

Jeder Dunkelstrahler bei der Bilfinger-Einheit ist zwölf Meter lang und hat 50 bis 60 Kilowatt Leistung sowie einen eigenen Brenner. Die Flamme wird durch ein dunkel gefärbtes Stahlrohr in U-Form geleitet, wo sie abstrahlt und von Reflektoren gebündelt wird. „Die Wärme wird punktuell nach unten abgestrahlt. Das merken sie sofort, wenn Sie darunter stehen“, so Kai Grothuesmann. Mit dieser Technologie ist es möglich, verschiedene Heizzonen zu schaffen. „Die Wärme lässt sich auf den Punkt steuern“, hebt ETAPART-Projektingenieur Thorsten Franczik die Vorteile hervor. Für Halle B in Herne schuf Franczik vier Heizzonen. Dort lagern unter anderem Blechrollen aus unterschiedlichen Metallen. „Die Bleche dürfen keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sein, denn dadurch bildet sich Kondenswasser, das Weißrost entstehen lässt“, erklärt Werkstattleiter Uwe Pagel. Für die Mitarbeitenden wiederum gilt eine Mindesttemperatur von 18 Grad – auch in Werkshallen. Mit den unabhängig voneinander zu regelnden Heizzonen, die mit Wärmefühlern ausgestattet sind, gibt es nun Wohlfühlzonen auf unterschiedlichem Temperaturniveau für Bleche, Dämmstoffe und Mitarbeiter. Der Energieverbrauch lag im Jahr 2023 bei fast 60.000 Litern Flüssiggas.

PROGAS/Sascha Kreklau

Die neue Hallenheizung ermöglich verschiedene Heizzonen: Bedarfsgerecht für Mensch und Material.

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Die neue Hallenheizung ermöglich verschiedene Heizzonen: Bedarfsgerecht für Mensch und Material.

Die Heizung in der Kfz-Werkstatt wurde bereits vor dem Einzug der Bilfinger-Einheit, im Herbst 2021, installiert. Die zehn Dunkelstrahler, die an Stahlseilen unter dem gewölbten, bis zu 18 Meter hohen Dach hängen, spendeten wohlige Wärme. „Die Geschäftsleitung war so begeistert, dass es zu dem Folgeauftrag für Halle B im Jahr darauf kam“, erinnert sich Thorsten Franczik.

PROGAS/Sascha Kreklau

Auf dem weitläufigen Firmengelände lagern hoch aufgestapelt Gerüstteile, die in den Bilfinger-Farben Blau und Orange lackiert sind.

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Auf dem weitläufigen Firmengelände lagern hoch aufgestapelt Gerüstteile, die in den Bilfinger-Farben Blau und Orange lackiert sind.

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