Zukunftssicher Heizen mit biogenem LPG

Das Heizsystem in ihrem Bauernhaus im Nordosten von Schleswig-Holstein hat Familie Petersen jetzt im Sinne des neuen Heizungsgesetzes zukunftsfähig aufgestellt. Das sanierte Gebäude aus dem Jahr 1856 hat nun eine moderne Gastherme, die mit biogenem Flüssiggasgemisch betrieben wird. 


Die Postkartenmotive der Region Angeln in Schleswig-Holstein zeigen Steilküsten mit Ostseestrand und gelb-blühende Rapsfelder. Eines davon gehört Cay Petersen aus dem 300-Seelen-Dorf Oersberg. Neben Raps baut der Landwirt Getreide an als Futter für seine Nutztiere, denn auf seinem Hof befinden sich neben dem großen Bauernhaus auch Schweineställe. „Für die Ställe nutze ich schon seit mehr als 20 Jahren Flüssiggas“, erklärt Cay Petersen. „Jetzt habe ich auch unser Wohnhaus umgerüstet, denn die vorherige Ölheizung war mit 30 Jahren überaltert.“

»Biogenes Flüssiggas war der Grund, mich für PROGAS zu entscheiden. «
Cay Petersen
PROGAS hat das Aufstellen vor Ort übernommen und auch die Prüf- und Wartungsintervalle im Blick.

Mit Bio-LPG gut aufgestellt

In seinem idyllischen Landhaus lebt der 53-Jährige mit seiner Frau und der 13-jährigen Tochter. Für seine Eltern gibt es im Haus zudem das klassische „Altenteil“, eine Einliegerwohnung. Somit brauchten fünf Personen auf 350 Quadratmeter Wohnfläche eine sinnvolle neue Heizlösung – und zwar mit dem Wissen, dass ab 2024 das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) gelten würde. Demnach darf ein Haushalt seine Gasheizung nur weiterbetreiben, wenn die kommunale Wärmeplanung keine Versorgung mit Wasserstoff vorsieht. Dann greift der sogenannte EE-Hochlauf, der eine stufenweise Erhöhung des erneuerbaren oder biogenen Anteils vorsieht. Ab 2029 sind es zunächst mindestens 15 Prozent, ab dem 1. Januar 2035 mindestens 30 Prozent und ab dem 1. Januar 2040 muss der Anteil bei mindestens 60 Prozent liegen.

„Biogenes Flüssiggas war der Grund, mich für PROGAS zu entscheiden. Damit kann ich schon jetzt die 15 Prozent Anforderung zum Erneuerbaren Energien erfüllen.“, erklärt Cay Petersen, der sich intensiv mit den Neuerungen des GEG beschäftigt hat, denn er besitzt noch weitere Häuser im benachbarten Städtchen Kappeln. „Ich kann hier die zukünftigen Vorgaben aus dem Heizungsgesetz somit jetzt schon erfüllen und bin mir sicher, dass ich damit flexibel aufgestellt bin.“ Schon mit konventionellem Flüssiggas reduziert sich der Schadstoßausstoß gegenüber Öl und lässt sich klimafreundlicher heizen. Mit biogenem Flüssiggas verbessert sich diese Bilanz noch weiter. Bio-Flüssiggas (Bio-LPG) ist chemisch identisch, wird aber aus nachwachsenden Ressourcen oder Rest- und Abfallstoffen gewonnen. Eine Umstellung der Flüssiggas-Heizung ist dafür nicht notwendig.

Die Gastherme in unserem Haus kann auch als Hybridanlage arbeiten

Flüssiggastank zum Mieten

Um die Gastherme zu versorgen, steht hinter dem großen Haus ein spezieller Stahlbehälter für Flüssiggas, was den Hof unabhängig macht vom Erdgasnetz. Der Tank ist über eine Leitung mit der Gastherme im Haus verbunden. Cay Petersen hat sich für die mittlere Größe von PROGAS mit einem Fassungsvermögen von 4.850 Litern entschieden. Anstatt den Tank zu kaufen, hat sich der staatlich geprüfte Landwirt für ein Mietmodell entschieden. Somit hat PROGAS das Aufstellen vor Ort übernommen und auch die Prüf- und Wartungsintervalle im Blick. „Bei meinen anderen Häuser, die ich vermiete, habe ich ja schon gesehen, wie effizient moderne Gasthermen sind“, sagt Cay Petersen. „Allein durch den technischen Fortschritt, der hier mitspielt, kann ich schon mal zehn Prozent Energiekosten einsparen im Vergleich zu älteren Gasheizungen. Hinzu kommt der Preisvorteil gegenüber Öl. Also diese Investition wird sich für uns rechnen.“

Der smarte Landwirt denkt aber noch weiter in die Zukunft: „Die Gastherme in unserem Haus kann auch als Hybridanlage arbeiten, falls ich mich in den nächsten Jahren doch nochmal für eine Wärmepumpe als Ergänzung entscheiden sollte.“ Eine Photovoltaikanlage hat Cay Petersen bereits auf dem Hof. Die daraus gewonnene Energie fließt momentan ganz in den landwirtschaftlichen Betrieb. Erstmal freut sich die Großfamilie Petersen mit ihren drei Generationen unter einem Dach über die gemütliche Wärme aus der neuen Gastherme. Das mehr als 160 Jahre alte Haus hat darüber hinaus noch eine Besonderheit zu bieten: „Das Wohngebäude ist auf Lehm gebaut worden, das sorgt zusätzlich für ein schönes Wohnklima.“

Artikel veröffentlicht am: 29.04.2024

Bilder: Achim Multhaupt

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