Heizungsförderung – Förderprogramme & Tipps: Geldspritze für Ihre neue Heizung

Lesezeit: 3 Minuten

Eine neue Heizung bedeutet eine große Investition. Dank zahlreicher Fördermöglichkeiten lassen sich die Kosten jedoch deutlich minimieren.


Eine Faustregel besagt: Nach etwa 15 Jahren erreichen viele Heizungen einen Punkt, an dem sie nicht mehr effizient arbeiten. Um Energieverschwendung und ständige Reparaturen zu vermeiden, ist es dann womöglich Zeit für eine Erneuerung. Spätestens nach 30 Jahren ist der Austausch aber auf jeden Fall fällig – für viele Heizkessel gilt ab diesem Alter sogar eine gesetzliche Austauschpflicht. Die hauseigene Anlage auf den aktuellen Stand zu bringen, spart langfristig Heizkosten und trägt zum Klimaschutz bei. Doch zunächst einmal bedeutet die Modernisierungsmaßnahme eine Investition von einigen tausend Euro. Zum Glück gibt es Fördermöglichkeiten, die die Finanzierung der neuen Heizung erleichtern.

Vielfältige Fördermöglichkeiten

Wer zum Beispiel seine in die Jahre gekommene Öl- oder Elektroheizung durch eine moderne Flüssiggas-Heizung ersetzen möchte, kann unter anderem Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine mögliche Anlaufstelle – sie fördert mit günstigen Ergänzungskrediten beispielsweise den Einbau von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Neben diesen staatlichen Förderprogrammen gibt es eine Vielzahl von regionalen Unterstützungsangeboten, etwa von Bundesländern und Kommunen. Beispielsweise können Hausbesitzer ihre neue Heizung teilweise von der Steuer absetzen und so ebenfalls bares Geld sparen. Die Steuerermäßigung beträgt bis zu 20 Prozent der Ausgaben. Wer eine öffentliche Förderung der BAFA oder KfW bekommt, kann allerdings keinen Steuerbonus geltend machen.

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Dank zahlreicher Fördermöglichkeiten ist eine neue Heizung oft günstiger als man denkt.


Welches Programm für welches Projekt?

Den Dschungel an Fördermöglichkeiten zu durchschauen, ist allerdings gar nicht so einfach: Welche Förderung ist im Einzelfall die richtige? Wie lassen sich die unterschiedlichen Programme und Steuervorteile kombinieren? Und welche Richtlinien und Fristen gelten dabei? Antworten auf diese Fragen erhalten Verbraucher zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale Energieberatung. Auch Online-Ratgeber wie der kostenlose Fördermittel-Check der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft „co2online“ helfen dabei, sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Professionell beraten mit dem PROGAS-Fördergeldservice

Eine professionelle Rundumbetreuung bieten auch Energieversorger wie der Flüssiggas-Lieferant PROGAS: Im Rahmen seines Fördergeld-Service übernimmt das Unternehmen für einen Preis von einmalig 290 Euro den gesamten Prozess der Fördergeldbeschaffung – von der Recherche über die Zusammenstellungen der bestmöglichen Zuschüsse bis hin zum Vorausfüllen der Anträge. Wer sich im Anschluss für einen Flüssiggas-Vertrag des Anbieters entscheidet, erhält 145 Euro als Gutschrift zurück. Doch der Service berät längst nicht nur beim Thema Heizungserneuerung, sondern beleuchtet Sanierungsmaßnahmen im gesamten Haus. Zum Beispiel die energetische Sanierung der Gebäudehülle oder den barrierefreien Umbau des Bades. So können Kunden sicher sein, dass sie die optimale Förderung für ihr Sanierungsprojekt erhalten.

Artikel zuletzt aktualisiert am: 15.09.2020
Fotos: HappyAprilBoy/ Shutterstock.com, Alexander Raths/ Shutterstock.com

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