Haus sanieren – Heizung sanieren: So sparen Sie Geld mit Flüssiggas

Lesezeit: 3 Minuten

Wer renoviert, spart dauerhaft. Hausbesitzer haben die Sanierungskosten nach wenigen Jahren schon wieder raus – attraktive Förderprogramme leisten ihren Beitrag.

Vor allem im Winter laufen Heizungen vielerorts auf Hochtouren. Doch oft verpufft wertvolle Wärme ungenutzt, weil Gebäude und Fenster schlecht isoliert sind – insbesondere bei älteren Häusern. Die Suche nach den Schwachstellen am Eigenheim kann sich also lohnen. Doch was bringen eigentlich eine Fassadendämmung oder die neuen Fenster? André Engelhardt, beim Flüssiggasversorger PROGAS verantwortlich für den Bereich Technik, erklärt, welche Sanierungsmaßnahmen sich am ehesten auszahlen.

„Bei alten Heizungen rechnet sich ein Austausch besonders schnell“, weiß Engelhardt. „Hier können Sie mit geringem Einsatz einen Großteil Ihrer Heizkosten einsparen.“ Immerhin fließen fast 80 Prozent der Energie im Haushalt in die Heizung. Bei einer Heizkostenersparnis von bis zu 40 Prozent kann sich die Investition in einen effizienten Gas-Brennwertkessel schnell bezahlt machen. Erst recht, wenn er eine alte Ölheizung ersetzt. Denn die müssen ja in den kommenden Jahren fast überall raus.

Solarthermie ist für Flüssiggas eine sinnvolle Unterstützung

Wer beim Heizen auf erneuerbare Energien setzen will, ist mit einer Brennwerttechnikanlage mit solarer Trinkwassererwärmung gut bedient. „Oft ist die kleinere Variante nur mit Trinkwasserunterstützung am wirtschaftlichsten“, erklärt Engelhardt. „Außerhalb der Heizsaison kann sie nahezu die komplette Brauchwassererwärmung mit Solarenergie decken.“ Wer auch zum Heizen auf Solarthermie setzen will, muss für eine Anlage mit solarer Heizungsunterstützung allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.  

Aber auch die Gebäudehülle sollte energieeffizient sein, damit warme Raumluft nicht nach draußen geleitet wird. Mit modernen Dämmstoffen können Sie diese Energieverluste verringern. Effektive Maßnahmen sind die Dämmung von Fassade, Dach oder Kellerdecke.

haus sanieren grafik

Das Sparpotenzial bei den Energiekosten ist enorm – je nachdem, was Sie sanieren.

»Bei alten Heizungen rechnet sich ein Austausch besonders schnell.«
André Engelhardt, PROGAS

Gebäudedämmung selber machen und dabei Kosten sparen

Die verwendeten Materialien sollten auf die Bausubstanz und auch aufeinander abgestimmt sein, um eine optimale Dämmwirkung zu erzielen. Der Fachmann berät Sie bei der Wahl zwischen den diversen Materialien wie Hartschaumstoffen, Mineralstoffen oder ökologischen Dämmstoffen. Weniger aufwendige Sanierungsmaßnahmen wie das Dämmen der Kellerdecke können Sie übrigens mit etwas handwerklichem Geschick selbst vornehmen und so Kosten sparen.

Um die warme Heizungsluft im Haus zu halten, lohnt sich außerdem ein Blick auf die Fenster. Moderne Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung erzielen deutlich bessere Dämmeigenschaften als herkömmliche Isolierglasfenster. Beim Einbau neuer Fenster in alten Gebäuden sollten Sie aber auch an die Außenwände denken. Denn wenn die Fenster eine bessere Wärmeisolierung aufweisen als die Hauswand, setzt sich Feuchtigkeit in den kalten Wänden ab und es besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Bei alter Bausubstanz kann es durchaus sinnvoll sein, Wände und Fenster gleichzeitig zu sanieren.

Auch für die Planung hat André Engelhardt noch einen Tipp parat: „Wer sein Haus energetisch saniert, für den gibt es zum Teil erhebliche Fördermittel“, rät der Fachingenieur. „Unser PROGAS-Fördergeld-Service ermittelt für Sie alle Möglichkeiten.“ Und von der Recherche aller Fördergeldtöpfe über die Zusammenstellung der bestmöglichen Zuschüsse bis hin zur Bereitstellung vorausgefüllter Förderanträge bekommen Sie alles aus einer Hand.

Artikel zuletzt aktualisiert am: 15.09.2020
Foto: New Africa/Shutterstock.com, Grafik: SeitenPlan GmbH

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